Viele Angehörige lassen diesen Betrag ungenutzt auf dem Konto der Pflegekasse liegen. Dabei stehen Ihnen ab Pflegegrad 1 monatlich 125 € (nicht 131 € – kleiner Fakten-Check!) zur Verfügung, um Ihren Alltag zu erleichtern.
Schritt-für-Schritt zur Entlastung:
- Dienstleister finden: Suchen Sie nach Anbietern, die eine „Anerkennung zur Unterstützung im Alltag“ nach Landesrecht haben. Das können Pflegedienste, aber auch spezialisierte Nachbarschaftshilfen oder Reinigungsfirmen sein.
- Leistung wählen: Nutzen Sie das Geld für:
- Begleitung zum Arzt oder zum Einkaufen.
- Hilfe im Haushalt (Reinigung der Wohnung, Wäscheservice).
- Einzelbetreuung (Spaziergänge, Vorlesen, Gedächtnistraining).
- Abrechnung klären:
- Variante A: Der Dienstleister rechnet per Abtretungserklärung direkt mit der Pflegekasse ab (bequemste Lösung).
- Variante B: Sie zahlen die Rechnung selbst und reichen sie zur Erstattung bei der Kasse ein.
- Ansparen: Wussten Sie, dass nicht genutzte Beträge in das nächste Kalenderhalbjahr (bis zum 30. Juni des Folgejahres) übertragen werden können? Ideal für einen großen Frühjahrsputz oder intensive Betreuung während Ihres Urlaubs.